Home > Aktuelles > Schutz vor falschen Enkeln und Betrügern (24.02.2017)

24.02.2017 Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017
Schutz vor falschen Enkeln und Betrügern
Bild Nr. 1 in voller Auflösung anzeigen
[1] (70 kB - 550x395 Pixel)
Bild Nr. 2 in voller Auflösung anzeigen
[2] (81 kB - 550x433 Pixel)
Bild Nr. 3 in voller Auflösung anzeigen
[3] (94 kB - 550x473 Pixel)
Bild Nr. 4 in voller Auflösung anzeigen
[4] (76 kB - 550x415 Pixel)
Bild Nr. 5 in voller Auflösung anzeigen
[5] (89 kB - 550x575 Pixel)
Am letzten Donnerstag hatte das Seniorenforum Weil im Schönbuch in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen. Mit einem praxisnahen Theaterstück sollte vorgeführt werden, welche Tricks von Betrügern verwendet werden und wie raffiniert sie dabei vorgehen. Ca. 50 Seniorinnen und Senioren hatten sich eingefunden.

Allan Mathiasch und Felix Beck schafften es, das Thema nicht bierernst anzugehen, sondern auf unterhaltsame Art zu vermitteln, wie raffiniert diese Betrüger vorgehen und ihre Opfer austricksen. Oft machen sich die Betrüger die Angst älterer Menschen vor Vergesslichkeit zunutze und entlocken persönliche Informationen, die dann verwendet werden, um anfängliches Misstrauen zu überwinden und eine persönliche Beziehung aufzubauen.

Die beiden Schauspieler schlüpften perfekt in ihre Rollen als Gauner, unwissende Opfer, falscher Bankangestellter oder vorgetäuschter Paketbote und demonstrierten, wie findig, wortgewandt und geschickt die Betrüger sind wenn es darum geht, ihre Opfer einzuwickeln.

Anschließend bezogen die beiden Theaterleute das Publikum ein um zu zeigen, was man tun kann, um diesen Fallen zu entgehen.

Gerhard Hollenweger von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Ludwigsburg gab Tipps aus polizeilicher Sicht, wie man sich schützen kann.

- Ein gesundes Misstrauen bewahren
- Keine persönlichen Informationen an Unbekannte rausgeben
- Wenn jemand etwas will, Dienstausweis zeigen lassen und genau anschauen
- Sich telefonisch bei angeblicher Dienststelle vergewissern und dabei die Telefonnummer selber raussuchen
- Unbekannte nicht in die Wohnung lassen
- Kein Bargeld herausgeben

Wichtig war dem Polizeibeamten, immer die Polizei zu informieren. Auch wenn ein Betrugsversuch erfolglos war ist es wichtig, die Polizei darüber zu informieren, dass Betrüger unterwegs sind.

Brigitte Schick, die Sprecherin des Seniorenforums schloss den Nachmittag ab und dankte allen Mitwirkenden, die dazu beitragen haben, diese Veranstaltung zu verwirklichen.

Den besonderen Dank des Seniorenforums richtete sie an den Kreisseniorenrat und an die Kreissparkasse Böblingen, die einen großen Teil der Kosten des Theaterauftritts übernommen hat.
 
457 Zugriffe, zuletzt am 24.06.2017, 12:21:47