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Dokumentation zu Siedlungsentwicklung und Flächenverbrauch von 1830 bis 2005
in Weil im Schönbuch mit Breitenstein und Neuweiler
zusammengetragen von Mitgliedern der Lokalen Agenda 21 Weil im Schönbuch Arbeitsgruppe 4 (Bauen, Energie, Landschaft)
Recherche: Karin Bieg, Christine Himmelein, Erich Hägele, Wolfram Wahrenburg
Demografie: Helmut Lamparter
GIS-Bearbeitung + Projektleitung: Wolfram Wahrenburg
 
Inhaltverzeichnis
Idee
Umsetzung
Definitionen
Ergebnisse
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Die Idee
Seit mehreren Jahren weisen Naturschutzverbände und Politiker auf den dramatischen Flächenverbrauch in Deutschland hin. Nachdem sich 2002 der Gemeinderat mit der zukünftigen Gemeinde-Entwicklung befasste, wurde im Januar 2003 in der Arbeitsgruppe 4 die Idee geboren, die Siedlungsentwicklung und die Flächeninanspruchnahme (kurz: Flächenverbrauch) zu visualisieren.
Mit anderen Worten: uns lag daran, den Bürgern vor Augen zu führen, wieviel Fläche wir alle zusammen beanspruchen.
Die Umsetzung
Auf der Grundlage der Flurkarte sollte die Siedlungsentwicklung über einen größeren Zeitraum kartografisch dargestellt werden. Der Beginn wurde mit etwa 1830 gewählt, weil um diese Zeit die ersten präzisen Flurkarten entstanden sind.

Wir haben zunächst die Gebäude markiert, die in dem betreffenden Jahrzehnt auf Karten dargestellt sind. In einem zweiten Schritt wurden dann die (heutigen) Flurstücke ermittelt, auf denen zum jeweiligen Zeitpunkt Gebäude standen, die also „bebaut“ waren.

Eine Definition
Weil an den Ortsrändern zu allen Zeiten lange und schmale Grundstücke lagen, die nur an einem Ende bebaut waren oder sind, wurde in diesen Fällen definiert, dass zur „bebauten Fläche“ nur die ersten 10 Meter um die Gebäude herum gerechnet werden.

Dadurch entsteht ein realistischeres Bild von der bebauten Fläche, das allerdings bei der Berechnung der Flächengrößen (Hektar) von den „amtlichen Daten“ des Statistischen Landesamtes abweicht! Wir nehmen das in Kauf, denn es geht uns um den Gesamteindruck und den Überblick.

Eine weitere Definition
Die Verkehrsflächen werden normalerweise mit zum Flächenverbrauch gerechnet. Wir beschränken uns darauf, zu den festgelegten Zeitpunkten nur die innerörtlichen Straßen in die Berechnung einzubeziehen, die zur Erschließung der jeweiligen Bebauung erforderlich waren. Die Straßen und Wirtschaftswege außerhalb der Ortschaften bleiben unberücksichtigt. Verkehrsflächen weisen wir generell nicht als eigene Flächengröße aus.

 

Die Ergebnisse ...

... haben wir im November/Dezember 2005 im Rathaus auf Postern ausgestellt und bei der Ausstellungseröffnung mit einer ausführlichen Bildschirm-Präsentation der Öffentlichkeit erläutert.

Sie können sich hier die Ergebnisse leider nur als PDF-Dokumente herunterladen, die wir aus den Ausstellungspostern und der Präsentation erstellt haben. Trotz der verringerten Grafik-Auflösung sind die Dateien z.T. wegen der vielen Karten recht groß.

Um die Dokumente problemlos anzeigen zu können, brauchen Sie den Acrobat Reader 5 oder eine neuere Version.

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Bildschirmpräsentation (2,9 Mb)
Poster (2,2 Mb)
Eine Bitte

Schauen Sie sich die Dokumentation an, lassen Sie sie als Ganzes auf sich wirken.
Es geht nicht um präzise Zahlen, sondern es geht um Größenordnungen. Und die ändern sich nicht, wenn der „präzise“ Wert heute zwei Prozent über oder unter dem von uns ermittelten liegt.